VITA VON HARTMUT PÖNITZ

 

Nov.1966: Geboren in Duisburg

Juni 1986: Abitur am Aufbaugymnasium in Moers, NRW. Inoffizieller Leistungskurs: Fußballerei. Danach Wehrdienst bei der Marine in Flensburg bis Nov. 1986. Nachträgliche Verweigerung, dann Zivildienst in der Altenpflege bis Anfang 1988. Pflegekräfte gab es damals schon zu wenige.

Feb. 1988: Erste Motorradreise mit Ziel Kapstadt. In der Sahara stecken geblieben, Spaß am Moped-Basteln entdeckt und umgekehrt.

Okt. 1988- Feb. 1992: Azubi (Fachberater Integrierte Produktionstechniken) bei Nixdorf in Paderborn. Ein Werkzeugmechaniker war mit drin...Moped basteln und so, ne.

Feb. 1992- Okt. 1992: Afrika- Motorradreise vom Senegal durch Zaire (Kongo), über Ostafrika nach Kapstadt. Danach bis 1999 ca. 250 Afrika-Diavorträge im deutschsprachigen Raum gehalten. Desillusionierung ist Fortschritt.

Okt. 1992- Okt. 1998 Geologie-Studium an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Zeitgleich in dieser Phase und weiter bis ca. 2007 Selbständigkeit als Eventmanager aufgebaut und wieder runtergefahren. Viel Kleinkunst in BRD, Österreich und Schweiz veranstaltet. Trotzdem Zeit gefunden weitere Reisen innerhalb Afrikas und Europas zu unternehmen.
Auch etliche weitere Reisen durch Afrika unternommen. Früh festgestellt, dass das Afrika-Bild in Deutschland, skizziert durch die Medien, mit der Realität vor Ort wenig gemein hat.   Es drängte sich die Frage auf: wenn das bei der Afrika-Berichterstattung so ist, wo berichten die Medien sonst noch selektiv und verzerrt?

Dez. 2002: Burnout

Mai 2003- Mai 2004: Motorrad-Reise durch Südamerika mit anschließendem Urlaub in Kanada.
Nach der Auszeit die Auswanderung nach Kanada beantragt. Nix draus geworden.

Okt. 2004- Mrz. 2018: Mit Dia-Vortrag "Abenteuer Anden" getingelt.

Sommer 2005: Veranstalter auf der Europa-Freilichtbühne in Mülheim an der Ruhr.

2006: Diverse Reisen nach Südwest-England. Seitdem mit "Cornwall"- Vortrag von Saal zu Saal unterwegs.

2007: Kanada-Auswanderung scheitert. Neuer Plan: vom Ruhrgebiet nach Kapstadt, Südafrika auswandern.
In Ruhpolding, Oberbayern erst hängen geblieben, dann heimisch geworden.

2007: Für 3 Monate den Jakobsweg bereist. Seitdem mit Reisevortrag "Jakobsweg- von krummen Touren und schiefen Bildern" in BRD unterwegs. Weitere Erlebnisse in Deutschland und Spanien (2010 und 2015) bauen den Druck auf "irgendwann" Kabarett zu dem Thema machen zu wollen.

2013- Heute: Viele weitere Reisen u.a. nach Südwest-England. Im Februar 2020 die Premiere mit ganz neuem Reisevortrag „Südwest-England für Fortgeschrittene“. Es wird auch wieder gewandert. Dann kam Corona.

Juni 2017: Die Arbeit an "Dem Jakob sein Weg" beginnt. 24.4.2018: Premiere im NUTS, Traunstein. Eine sehr spannende, erkenntnisreiche und fordernde persönliche Erfahrung! Psychisch wie physisch. Das (zwischenzeitliche) Resümee drei Jahre später:
Kabarett spielt innerhalb der Kleinkunst zwar in einer höheren Liga als Diavorträge, ist ansonsten aber ähnlich angepasster (Stichworte: political correctness, cancel culture) und verblödender Kram. Viel Opportunismus, Vorhersehbarkeit, anspruchslose Pointen. Kurz gesagt: tendenziell eher Zeit- und Geldverschwendung. "Kabarettisten sind komische Menschen. Sie erzählen dem Publikum, was das Publikum eh schon weiß und dann freuen sich alle, daß sie einer Meinung sind." So oder ähnlich klingend soll der österr. Kabarettist Josef Hader seine Zunft beschrieben haben.

Oktober 2018: ich beginne im kalten Wasser zu schwimmen, aus diversen Gründen. Eine neue Leidenschaft entdeckt. So kann´s weiter gehen.

Seit März 2020: einfach gut Leben, Sport machen in wunderbaren Berglandschaften und das allgemeine Treiben beobachten.